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Das Junge Orchester präsentiert unter der Leitung von Christoph Schäfer ein russisches Programm mit zwei Werken von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Gleich zu Beginn der Sinfonie Nr. 5 stellt Tschaikowsky das düstere Schicksalsthema vor, welches sich durch die ganze Sinfonie zieht. Tschaikowsky kommentierte dieses Schicksalsmotiv als „Vollständiges Sich-Beugen vor dem Schicksal oder was dasselbe ist, vor dem unergründlichen Walten der Vorsehung.“ Das Werk könnte ein Spiegel seiner krisendurchlebten Zeit sein, Tschaikowsky haderte zu dieser Zeit mit seiner Zukunft als Komponist, er vermutete als 48-jähriger bereits den Anfang vom Ende.
Eine ganz andere Grundstimmung vermittelt sein 1. Klavierkonzert: Erhaben und prunkvoll beginnt der erste Satz. Lang Lang meinte dazu „Den Anfang muss man sich in Russland auf einem großen Platz vorstellen: Tausende Menschen erwarten die Ankunft des Zaren. Es klingt unglaublich majestätisch.“ Solist ist der aus Rosenheim stammende Pianist Christoph Declara.